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DOM zu Berlin

Der Berliner Dom (eigentlich Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin) ist eine evangelischeKirche auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel, der Museumsinsel, in Berlin Mitte.

Mit der Erhebung der St.-Erasmus-Kapelle im neu erbauten kurfürstlichen Schloss zu Cölln an der Spree zum Kollegiatsstift begann 1465 die Geschichte des Doms. Mit Martin Luthers Unterstützung führte der Kurfürst 1539 die Reformation ein, und der Dom wurde zu einer lutherischen Kirche. 1608 wurde das Domkapitel aufgelöst und der Dom zur obersten Pfarrkirche in Cölln an der Spree erklärt. Als Kurfürst Johann Sigismund 1613 zum Calvinismus übertrat, wurde der Dom reformierte Hof- und Pfarrkirche. 1747-1750 ließ Friedrich der Große nördlich des Stadtschlosses von Johann Boumann d. Ä. einen barocken Neubau errichten. Der alte baufällige Dom wurde nach Umsetzung der Särge aus der Gruft abgerissen. Anlässlich der Kirchenunion zwischen Lutheranern und Reformierten in Preußen wurde der Dom innen und außen erneuert. Der klassizistische Umbau durch Karl Friedrich Schinkel wurde 1822 abgeschlossen. Der 1894 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff in Anlehnung an die italienische Hochrenaissance und den Barock errichtete Dom gehört zu den bedeutendsten protestantischen Kirchenbauten in Deutschland. Das denkmalgeschützte Gebäude besteht aus der zentralen Predigtkirche unter der Kuppel sowie der Tauf- und Traukirche. Das Hauptportal liegt am Lustgarten. In der Gruft des Doms ruhen zahlreiche Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Die Kuppelkonstruktion wurde 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Heute finden im Berliner Dom neben den regelmäßigen Gemeindegottesdiensten auch Gottesdienste anlässlich von Staatsakten oder wichtigen politischen Ereignissen der Bundesrepublik Deutschland statt.

Fotos: Klaus Tolkmitt

 

Das Holocaust-Mahnmal

Das Holocaust-Mahnmal besteht aus einem wellenförmige Feld mit rund 2700 Stelen und soll die Besucher mit dieser abstrakten Form zum Nachdenken anregen. Der unter dem Holocaust-Mahnmal gelegene "Ort der Information" dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.

Im Juni 1999 beschloss der Bundestag, das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors zu bauen. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das Denkmal am 10.Mai 2005 feierlich eröffnet. Auf einem rund 19.000 Quadratmeter großen Feld wurden 2711 Stelen installiert– so wie es der Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman vorsah.

Dokumentationszentrum unter der Erde
Das wellenförmige Feld besteht aus über 2700 Stelen und soll die Besucher mit dieser abstrakten Form zum Nachdenken anregen. Der unter dem Stelenfeld gelegene „Ort der Information“ dokumentiert in einer Ausstellung die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden. Der Besucher erhält im Foyer zuerst Grundinformationen zum historischen Kontext und gelangt dann in vier Themenräume, in denen das Thema aus historischer und persönlicher Sicht aufgearbeitet wird. Dabei stehen Stelenfeld und „Ort der Information“ nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich und bilden zusammen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

 

 ( Text: BerlinOnline ) Fotos: Klaus Tolkmitt

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