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Presse

Aktuelle Presseberichte

 

 

 

 

Ausbau der L439 beginnt schon Anfang März

Baumfällarbeiten kommen in dieser Woche zum Abschluss – Straßenöffnung noch ungewiss

22.02.2012 Antendorf (la). Die für den Ausbau der Landesstraße 439 zwischen Antendorf und Pohle notwendigen Baumfällarbeiten kommen in dieser Woche zum Abschluss. Die Bäume sind alle gefällt, und die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren. Während die Stämme bereits

abtransportiert wurden, werden die Äste zurzeit vor Ort gehäckselt und auf einen Lastwagen verladen und abgefahren. „Wir übergeben das Holz und das Gehäckselte dem Unternehmen vor Ort. Der Erlös wird dann verrechnet“, erklärt Markus Brockmann von der zuständigen Straßenbaubehörde. Bei den Fällarbeiten habe es keine Probleme gegeben. Ob die Landesstraße, die derzeit voll gesperrt ist, am Ende der Woche noch einmal freigegeben wird, hängt davon ab, ob Wurzeln, die unter die Straße gewachsen sind, beim Entfernen Schäden angerichtet haben. „Darüber habe ich noch keine Rückmeldung. Sollte nichts weiter kaputt gegangen sein, machen wir die Straße noch einmal auf“, so Brockmann. Bereits Anfang März soll dann aber mit dem eigentlichen Ausbau der Landesstraße begonnen werden und zwar wieder unter Vollsperrung. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Rotstift bei Ausgaben angesetzt

Bernser Feuerwehr muss auf den geplanten Anbau noch warten

21.02.2012 Bernsen (la). Die angespannte Haushaltslage der Gemeinde Auetal zwingt die Politik dazu, den Rotstift anzusetzen. Noch gibt es aber keine offiziellen Verlautbarungen von der Klausurtagung der Gruppe SPD/Grüne, die am Freitagabend getagt hat.

Dass Einsparungen vorgenommen werden müssen, um die geplante Kreditaufnahme in Höhe von einer Million Euro zu reduzieren, wurde während der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Bernsen deutlich. Dort verkündete der stellvertretende Bürgermeister, Rüdiger Teich, diplomatisch, er gehe davon aus, dass im Jahr 2014 das neue Tragkraftspritzenfahrzeug der Ortsfeuerwehr in dem neuen Anbau stehen wird.

Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold drückte es da schon deutlicher aus. „Der für 2012 geplante Anbau muss aus finanziellen Gründen verschoben werden, denn wir müssen sparen. Frühestens Ende 2013 oder Anfang 2014 ist damit zu rechnen, dass der Anbau realisiert wird“, so Nothold. Trotzdem könnten die Auetaler Feuerwehren zufrieden sein. Das Budget des Gemeindebrandmeisters sei aufgestockt worden, was in der Politik auch unstrittig sei.

„Außerdem können wir mit dem Ist-Zustand zufrieden sein. Die Feuerwehrhäuser sind in einem guten Zustand und unsere Fahrzeuge und die Geräte ebenfalls“, so Nothold. Protestäußerungen über die Verschiebung des geplanten Anbaus an das Gerätehaus in Bernsen, für das im Haushaltsplan 2012 von der Verwaltung 16000 Euro eingestellt sind, kamen aus den Reihen der Feuerwehrleute während der Versammlung nicht. Vermutlich auch deshalb, weil man weiß, dass der Anbau erst dann unbedingt notwendig ist, wenn das neue Fahrzeug angeschafft wird. Dafür sind im Finanzplan 2014 die notwendigen 55000 Euro eingeplant. An dem Fahrzeugbeschaffungskonzept für die Feuerwehren wollen die Politiker festhalten. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Neue Regenwasserkanäle verschlingen 422000 Euro

Ausbau der Ortsdurchfahrt Borstel für Frühjahr dieses Jahres angekündigt – Gemeinde Auetal muss mitziehen

18.02.2012 Auetal (la). Der von der Verwaltung der Gemeinde Auetal erarbeitete Haushaltsplan für 2012 sieht Investitionen in Höhe von 1022000 Euro vor. Allerdings verfügt die Gemeinde nicht über diese Summe und muss dafür einen Kredit aufnehmen. Die Gruppe SPD/Grüne hat bereits verkündet, dass eine Kreditaufnahme in Millionenhöhe mit ihr nicht machbar sei.

„Wir haben den Rotstift bereits angesetzt und sehen keine Möglichkeit mehr, zu sparen oder Projekte zu streichen“, sagte Bürgermeister Thomas Priemer in einem Gespräch mit dieser Zeitung.

Den größten Brocken verschlingt der Ausbau der Ortsdurchfahrt Borstel. Der Landkreis Schaumburg hat den Beginn der notwendigen Straßenbauarbeiten für Frühjahr dieses Jahres angekündigt. Die Kreisstraßen 68 und 69 sollen innerhalb der Ortsdurchfahrt komplett ausgebaut werden. Es werden ein neuer Geh- und Radweg angelegt sowie die vorhandene Regenwasserkanalisation und Teile des Trinkwassernetzes erneuert. Die Kosten für die Baumaßnahme werden vom Landkreis Schaumburg, der Gemeinde Auetal, dem Wasserverband Nordschaumburg und der Deutschen Telekom getragen. Und genau da liegt der Knackpunkt. Die Gemeinde Auetal wird an den Kosten für die neuen Regenwasserkanäle mit 422000 Euro beteiligt.

„Das müssen wir in diesem Jahr machen“, stellte Priemer fest.

Auch Brandschutzmaßnahmen, wie die Fluchttreppe in der Kindertagesstätte (Kita) Rolfshagen seien unvermeidlich. In einem Zug sollen die Glasbausteine auf der Wandfläche entfernt und durch Fenster ersetzt werden. Außerdem soll eine Wärmedämmung eingebaut werden. 15000 Euro sind für diese Maßnahme im Haushalt angesetzt. „Die Fluchttreppe ist ebenso notwendig, wie die gleichzeitige energetische Verbesserung in dem Bereich“, so Priemer. Außerdem sollen aus energetischen Gründen weitere Fenster im Obergeschoss der Kita ausgewechselt werden, was mit 25000 Euro zu Buche schlägt und Baumaßnahmen für das geplante Familienzentrum im Gebäude sollen 13000 Euro kosten. Außerdem sollen für die Kita in Rolfshagen eine Spielebene im Krippenbereich, eine Schaukel, ein Schrank und „Kleinteile“ für insgesamt rund 6500 Euro angeschafft werden.

Für einen Ausbau des Obergeschosses im Kindergarten Rehren, in dem ein Sozial- und Büroraum eingerichtet werden soll, sind 13000 Euro veranschlagt.

Restarbeiten im Rahmen der Rathaussanierung stehen mit 23000 Euro im Haushalt und für die Außenanlagen des Rathauses werden 33000 Euro investiert.

Einige Tausend Euro sollen für die Feuerwehren ausgegeben werden. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für Antendorf, das bereits bestellt ist, wird 55000 Euro kosten, ein Anbau an das Gerätehaus in Bernsen 16000 Euro, ein Stromerzeuger für die Feuerwehr Rolfshagen 5500 Euro und Rettungssätze für Rolfshagen und Rehren insgesamt 12500 Euro. Außerdem soll die Feuerwehr in Schoholtensen eine Tauchpumpe für 1600 Euro sowie eine Heizungsanlage für 14000 Euro bekommen. Ein neuer Löschwassertank für Rolfshagen wird 30000 Euro kosten und ein Carport am Feuerwehrhaus in Antendorf 3000 Euro.

30000 Euro möchte die Gemeinde Auetal in neue Straßenbeleuchtungskörper investieren. Alte Kofferlampen, die viel Energie verbrauchen, sollen gegen LED-Leuchten getauscht werden. Hier prüft die Verwaltung gerade, welche LED-Leuchten am besten geeignet sind.

Der Wanderparkplatz an der „Eulenburg“ in Kathrinhagen soll befestigt werden, was rund 9000 Euro kosten soll.

Für den Hochwasserschutz am Sportplatz in Kathrinhagen sind im Haushalt 40000 Euro eingestellt und für den Hochwasserschutz in Rolfshagen, Rolfshagener Straße, sogar 95000 Euro. Der geplante Hochwasserschutz in der Karlstraße und dem Brambusch ist für das Jahr 2013 im Finanzplan enthalten und zwar in Höhe von 131000 Euro. Weitere Maßnahmen im Horstsiek und Hülsenbrink werden für das Jahr 2014 geplant. Ebenso ins Jahr 2013 geschoben sind sämtliche weiteren Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung Rolfshagen. Diese tauchen zwar im Finanzplan 2013 auf, könnten aber auch noch weiter verschoben werden.

„Wir müssen das Notwendige erledigen und alles, was nicht so dringend ist, verschieben. Wie schon gesagt, kommen wir an den Kosten für die Ortsdurchfahrt Borstel nicht vorbei, und auch an energetischen Maßnahmen möchte ich nicht sparen“, sagte der Bürgermeister abschließend.Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Priemer: „Ohne Kreditaufnahme geht es nicht“

Die Verwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht, nun muss die Politik Entscheidungen treffen

17.02.2012 Rehren (la). Die Verwaltung der Gemeinde Auetal hat ihre Hausaufgaben erledigt und den Fraktionen den Vorbericht zum Haushaltsplan 2012 ausgehändigt. Nun liegt es an den Fraktionen, über Verbesserungsbedarf oder weitere Sparmaßnahmen politisch zu entscheiden.

„Ich bin gespannt, wie die Fraktionen beraten und was sie am 1. März bei der Verwaltungsausschusssitzung vorschlagen. Ohne Kreditaufnahme wird es in diesem Jahr nicht gehen“, sagte Bürgermeister Thomas Priemer in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Die Verwaltung habe jeden Taler dreimal umgedreht und sehe kein Sparpotenzial mehr. Es sei denn, man würde pauschale Kürzungen vornehmen, was aber einen Abbau der Standards zur Folge hätte – zum Beispiel bei Pflegemaßnahmen in den Bereichen Straßen und Grünpflege oder bei der Beschaffung von Inventar.

„Bei den Bewirtschaftungskosten und energetischen Maßnahmen werden wir in keinem Fall sparen“, sagte Priemer.

„Die Umstellung auf die Doppik bringt viele Veränderungen mit sich. Vor allem die Abschreibungen, die nun völlig anders im Haushaltsplan enthalten sind“, stellte Kämmerer Karl-Heinz Büthe fest.

Aus dem Vermögens- und Verwaltungshaushalt wurde durch die Doppik ein Ergebnis- und Finanzhaushalt. Der Ergebnishaushalt muss immer ausgeglichen sein, was bislang für 2012 nicht der Fall ist. Er weist einen Fehlbetrag von 370000 Euro aus. „Den gilt es auszugleichen“, so Priemer.

Ausgaben von 6851000 Euro sind im Ergebnishaushalt enthalten.

Im Finanzhaushalt sind die laufenden Kosten erfasst, die investiven Maßnahmen und die Finanzierungstätigkeiten. Für 2012 sind Investitionen in Höhe von rund 1,29 Millionen Euro geplant. Da die Gemeinde über dieses Geld nicht verfügt, auch wenn in der Rücklage noch etwa eine Million Euro vorhanden ist, müssen die Investitionen über eine Kreditaufnahme in Höhe von 1,02 Millionen Euro finanziert werden. Damit würde der Schuldenstand der Gemeinde bis Ende 2012 voraussichtlich auf 5,06 Millionen Euro ansteigen. Kassenkredite sind voraussichtlich nicht notwendig.

Gleichzeitig tilgt die Gemeinde Auetal aber weiterhin ihre Kredite und zwar mit 285000 Euro in 2012.

„Wir haben den Fraktionen empfohlen, in den nächsten Jahren nur so viele Investitionskredite aufzunehmen, wie im Jahr getilgt werden, um damit eine Netto-Neuverschuldung zu verhindern“, erklärt Priemer. Das sei möglich, setze aber Sparmaßnahmen im investiven Bereich voraus.

„Wir haben eine komplette Wahlperiode Zeit dafür, und wir können das schaffen, wenn alle Zurückhaltung üben“, ist der Bürgermeister zuversichtlich. Man sei auf einem guten Weg und hoffe, dass die Fraktionen mitziehen.

Die Ratsmitglieder hätten die Umstellung auf die Doppik gut mit begleitet.

„Ich bin überzeugt davon, dass die Ratsmitglieder den Start in die doppische Haushaltführung verstanden haben. Dafür haben wir auch durch eine umfangreiche Informationsveranstaltung gesorgt, die vor allem für die zahlreichen neuen Ratsmitglieder wichtig war“, stellte Büthe fest.

Durch die gesamten Vorbereitungen habe man die offenen Fragen zur Doppik klären können und könne sich nun in den Haushaltsberatungen mit den wichtigen Sachthemen auseinandersetzen.

Foto: (la) Bürgermeister Thomas Priemer (re.) mit seinem Kämmerer Karl-Heinz Büthe. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

 

4859 Dienst- und Einsatzstunden

Rüdiger Teich gibt letzten Jahresbericht der Ortsfeuerwehr Rolfshagen ab

17.02.2012 Rolfshagen (la). Während der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Rolfshagen hat Ortsbrandmeister Rüdiger Teich seinen letzten Jahresbericht abgegeben. Im Verlaufe der Versammlung mit rund 50 Anwesenden kandidierte er nicht mehr für das Amt, das er 24 Jahre lang ausgeübt hat. Zu seinem Nachfolger wurde Stephan Meier gewählt (wir berichteten).

Teich konnte von einer stabilen Entwicklung der Mitgliederzahlen berichten. Insgesamt 181 Rolfshäger gehören der Feuerwehr an, davon sind 28 aktiv, zwölf gehören der Altersabteilung an und zwölf der Jugendfeuerwehr.

4859 Dienst- und Einsatzstunden haben die Feuerwehrleute 2011 geleistet. Zu sieben Bränden, davon ein Großbrand auf der Autobahn, wurden die Einsatzkräfte gerufen. Zwei Mal gab es Fehlalarme im Seniorenheim in Rehren. Zu zwei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen wurde die Rolfshäger Feuerwehr nach Bernsen gerufen, einmal nach Westerwald und einmal auf die Autobahn. Drei weitere Hilfeleistungen wurden absolviert und dann der „große, schwarze Tag für Rolfshagen, Bernsen und Kathrinhagen“, wie Teich das Starkregenereignis vom 29. Juni mit unzähligen überschwemmten Kellern und Straßen betitelte.

„Die meisten Einsätze, nämlich gut 57 Prozent, hatten wir in der Zeit zwischen 16 und 24 Uhr. Zum Glück ist da die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte am Größten“, stellte Teich fest.

Selbstverständlich nahmen Feuerwehrleute aus Rolfshagen auch an Übungen, Aus- und Fortbildungen und Zug- und Kreisübungen teil. „Nur bei Wettkämpfen sind wir nicht vertreten“, so Teich.

Aus dem Dorfleben ist die Feuerwehr ebenfalls nicht wegzudenken. Beim Pokalschwimmen der DLRG beteiligten sich die Feuerwehrleute, an der Einweihung des Feuerwehrhauses in Kathrinhagen, bei Wettbewerben der TuSG, bei Orientierungsmärschen und -fahrten und beim Weihnachtsmarkt in Rolfshagen.

Gerätewart Ralf Kopczinsky stellte fest, dass sich alle drei Fahrzeuge und sämtliche Gerätschaften in einem hervorragenden Zustand befinden und Jugendfeuerwehrwart Siegfried Idzinsky informierte über die Nachwuchsarbeit. Die Mitgliederzahlen bei der Jugendfeuerwehr seien ebenfalls stabil und die Dienste und Übungen gut besucht. Beim Starkregen im Juni haben die Jugendliche geholfen Sandsäcke zu füllen und zu stapeln, aber auch das Vergnügen sei durch Ausflüge zur Kartbahn, ins H2O-Bad oder durch die Teilnahme am Kreiszeltlager nicht zu kurz gekommen.

Neben dem neuen Ortsbrandmeister Stephan Meier wurden Ulf Kessler zum Sicherheitsbeauftragten und Ralf Kopczinsky zum Gerätewart wiedergewählt. Der stellvertretende Ortsbrandmeister, Jörg Waltemathe, schlug vor, Rüdiger Teich zum Ehrenmitglied der Ortsfeuerwehr Rolfshagen zu ernennen, was einstimmig beschlossen wurde. Eine Abschiedsfeier für Teich findet Ende März statt.

Für 40-jährigen aktiven Dienst wurde Klaus Werner geehrt, Marcus Ellermann und Steffen Fischer erhielten eine Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Dienst. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Lutz Bredemeier und Jörg Diekmann geehrt und für 25 Jahre ehrenvolle Förderung Horst Bradt, Günter Sawitzki und Dieter Tünnermann.

Thilo Lübker wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Marco Solasse und Marian Wiechmann zu Oberfeuerwehrmännern und Kai Matthias Wolff zum Feuerwehrmann.

Foto: (la) Marcus Ellermann (v.l.), Steffen Fischer und Klaus Werner sind langjährige aktive Mitglieder der Ortsfeuerwehr Rolfshagen. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Jeden zweiten Wettkampf gewonnen

Ortsfeuerwehr Rannenberg weiter erfolgreich

17.02.2012 Rannenberg (la). Obwohl der Ortsfeuerwehr Rannenberg 139 der 212 Einwohner angehören, ist die Sollpersonalstärke kaum noch zu erreichen. Das stellte jetzt Ortsbrandmeister Dirk Wente während der Jahreshauptversammlung fest. „Auf unseren Stamm können wir uns verlassen, aber die demografische Entwicklung können wir, trotz intensiver Mitgliederwerbung, nicht aufhalten.“ 22 Aktive, davon vier Frauen, gehören der Ortsfeuerwehr Rannenberg derzeit an. Davon sind die Meisten zwischen 40 und 50 Jahren alt. „Die Altersgruppe 21 bis 40 fehlt uns komplett“, so Wente.

Gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Rehren-Westerwald wird der Nachwuchs gefördert. Sechs Jugendliche, davon vier Mädchen, und vier Kinder gehören der Jugend- beziehungsweise Kinderfeuerwehr an.

Trotz der wenigen Aktiven ist die Ortsfeuerwehr immer aktiv und einsatzbereit. So rückte sie 2011 zu vier Bränden, drei technischen Hilfeleistungen und zwei Mal zu Fehlalarmen aus – immer mit dem Löschzug Auetal Mitte. Wöchentlich finden die Dienste statt und Zugübungen wurden ebenfalls absolviert.

„Ihr seid in Sachen Wettkampfgruppe das Aushängeschild des Auetals“, lobte der stellvertretende Bürgermeister Rüdiger Teich die Rannenberger. Hervorragende Zeiten und zehn Siege haben sie im vergangenen Jahr bei 20 Wettkämpfen nach den alten Bestimmungen erzielt.

Außerdem lobte Teich, dass in Rannenberg die drei „Ks“, Kameradschaft, Kompetenz und kontinuierliche Arbeit gelebt werden.

Die Geselligkeit wird in dem kleinen Auetaler Bergdorf ebenfalls gepflegt. So wird am 25. Februar der Feuerwehrball gefeiert, Skat- und Knobelabende werden organisiert (der nächste am 16. März), ein Osterfeuer abgebrannt, es wird geboult und auch Kameradschaftsabende finden regelmäßig statt.

Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Siegfried Kirchner, Alfred Niedert und Adolf Wehner gerahmte Bilder von Rannenberg und Günther Partsch, Detlef Rauhut und Reinhard Feldmann wurden für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Zum Hauptfeuerwehrmann sollte Marcel Stummeier befördert werden. Diese Beförderung muss allerdings nachgeholt werden, da Stummeier krank war. Adolf Wehner (v.l.), Siegfried Kirchner und Alfred Niedert gehören der Ortsfeuerwehr Rannenberg seit 50 Jahren an.

Foto: la Adolf Wehner, (v.l.) Siegfried Kirchner und Alfred Niedert gehören der Ortsfeuerwehr seit 50 Jahren an.  Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Verkehrsunfälle auf winterglatten Straßen

Fahranfänger gerät ins Schleudern und rutscht in den Graben / Auto rutscht gegen Grundstücksmauer

15.02.2012 Borstel (la). Glück im Unglück hat ein 19-jähriger Rolfshäger gestern gegen 8 Uhr auf dem Weg zur Arbeit gehabt. Zwischen Rolfshagen und Borstel geriet er mit seinem Auto in einer Rechtskurve auf der verschneiten Straße ins Rutschen, konnte das schlingernde Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle bringen und schleuderte in den Graben.

Verletzt wurde der Fahranfänger nicht, er kam mit dem Schrecken davon. An seinem Fiat entstand vermutlich Totalschaden.

Mithilfe eines Traktors aus der Nachbarschaft wurde das Auto aus dem Graben gezogen. Die informierte Polizei musste den Unfall nicht aufnehmen, da kein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt war und kein Fremdschaden entstanden ist.

In der Ortsdurchfahrt Borstel ist etwa zur gleichen Zeit ein Autofahrer in einer Kurve ins Rutschen gekommen und prallte gegen eine Mauer. Auch hierbei wurde niemand verletzt. Es entstand lediglich ein Sachschaden an dem Fahrzeug.

Auch wenn der Winterdienst im Auetal hervorragend funktioniert, die Räum- und Streufahrzeuge ständig im Einsatz sind: Falls Glatteis oder Schneefall für rutschige Straßen sorgen, so können nicht alle Straßen ständig schneefrei gehalten werden. Da helfen nur angemessene Fahrweise und angepasste Geschwindigkeit, um das Rutschen und damit Unfälle zu vermeiden.Quelle: Schaumburger Zeitung

 

Noch ein Anbau an „Schuppenhausen“?

Kita-Check: Jugend- und Sozialpolitiker nehmen Auetaler Kindertagesstätten unter die Lupe

11.02.2012 Auetal (la). In naher Zukunft muss die Gemeinde Auetal die Weichen für die weiteren Betreuungsmöglichkeiten für Krippen- und Kindergartenkinder stellen. Eine zusätzliche Krippengruppe und eine integrative Gruppe müssen bis 2013 eingerichtet werden. Aber wo ist dafür der beste Standort? Welche An- oder Umbaumaßnahmen müssten durchgeführt werden? Um den zwölf Mitgliedern einen Überblick über die bestehenden Einrichtungen zu bieten, wurde am Donnerstag eine Bereisung durchgeführt. Start war in der Kindertagesstätte in Rehren, wo die Ausschussmitglieder von

der Leiterin Helga Berg-Jodkuhn begrüßt wurden. Die Enge wurde den Ausschussmitgliedern sofort gegenwärtig, denn zwischen Garderobe und Küche mit Essbereich, fanden sie kaum alle Platz. Das Materiallager ist ebenfalls eine Kombination aus Garderobenbereich und Sozialraum und das Büro so klein, dass ein vernünftiges Arbeiten kaum möglich ist. Deshalb ist für Rehren geplant, im Dachgeschoss, in einer ehemaligen 80 Quadratmeter großen Wohnung ein Büro, einen Sozialraum und einen Materialraum einzurichten. „Wir verwalten hier im Dachgeschoss nur kalte Luft. Eine Renovierung halte ich für unbedingt sinnvoll, denn damit könnte im Kindergartenbereich mehr Platz geschaffen werden und den insgesamt neun Mitarbeitern stände endlich ein vernünftiger Sozial- und Verwaltungsbereich zur Verfügung“, erklärte Bürgermeister Thomas Priemer. Er hoffe, dass die politischen Gremien jetzt die notwendigen Gelder zur Verfügung stellen werden. Über die Notwendigkeit der Nutzung der Dachgeschosswohnung waren sich die Ausschussmitglieder auch einig und werden der Sanierung sicher bei der nächsten Ausschusssitzung zustimmen. Bauamtsleiter Friedhelm Liwack erläuterte dann, wie ein Anbau an das bestehende Gebäude realisiert werden könnte, um dort dann die zusätzliche Krippengruppe und eine integrative Gruppe unterbringen zu können. „Geplant habe ich einen Flachdachanbau, der links an das Gebäude bis einen Meter an den Fußweg angebaut werden müsste“, erklärte Liwack. In dem Anbau könnten dann zwei Gruppenräume und ein Sanitärbereich eingerichtet werden. „Allerdings müsste auch hier wieder eine Treppe oder eine Rampe zum Eingang gebaut werden“, so Liwack. Priemer sieht diesen Anbau nicht als sinnvoll an. „Wir haben hier bereits Schuppenhausen und durch einen weiteren Anbau würde das ganze Gebäude noch mehr verwinkelt“, so der Bürgermeister. Die Einrichtung wurde in den vergangenen Jahren immer wieder erweitert. Die ehemalige Schulleiterwohnung kam hinzu, Räume wurden abgeteilt und die ehemalige Feuerwehrgarage zum Bewegungsraum umgebaut. Priemer bevorzugt die Einrichtung der zusätzlichen beiden Gruppen in Escher. Von dem Gebäude zeigten sich die Ausschussmitglieder dann auch beeindruckt. Alles ist ebenerdig, eine Anbaumöglichkeit vorhanden und die Räume der vor einem Jahr geschlossenen Einrichtung sind intakt. In Hattendorf sahen sich die Ausschussmitglieder nur kurz um. Die Schließung der Einrichtung ist bereits beschlossen. Die Kinder sollen dann in die neue integrative Gruppe und auf die anderen Einrichtungen verteilt werden. Große Diskussionen gab es auch in Rolfshagen nicht. Hier soll das Familienzentrum in der derzeitig vermieteten Wohnung eingerichtet werden. Außerdem muss noch eine Fluchttreppe gebaut werden und die alten Weserwaben auf der Ostseite sollen dabei entfernt und durch neue Fenster und eine Wärmedämmung ersetzt werden, um das gesamte Gebäude energetisch zu verbessern (wir berichteten). Lediglich Jürgen Menke und Siegbert Held (WGA) monierten, dass sie über die Kündigung des Mieters nicht informiert gewesen seien, was der Bürgermeister später aber widerlegen konnte Quelle: Schaumburger Zeitung. Foto: Die Mitglieder des Jugend- und Sozialausschusses bei der Besichtigung im Kindergarten Rehren.

 

 

SC und Politik wollen es gemeinsam anpacken

Priemer: „Wenn wir eine neue Sporthalle wollen, dann schaffen wir das – koste es, was es wolle!“

08.02.2012 Kathrinhagen (la). Die fehlende Sporthalle ist wieder das Hauptthema beim politischen Neujahrsempfang des SC Auetal im Feuerwehrhaus in Kathrinhagen gewesen. „Wir haben 1005 Mitglieder in unserem Verein, davon 459 Jugendliche im Alter bis zu bis 25 Jahren, die gerne auch innovative Sportarten in unserem Verein betreiben würden, außerdem eine Menge Senioren, die sich fit halten und auch mehr Gesundheitssport geboten bekommen möchten“, erklärte SC-Chef Dieter Grupe.

Allerdings seien die Hallenkapazitäten vor allem in den Wintermonaten zu begrenzt. Zum Beispiel die A- und B-Jugend-Fußballer könnten fast ein halbes Jahr lang überhaupt nicht trainieren, wenn es das Wetter nicht zulässt. „Hallenzeiten können wir aber keine mehr bieten“, so Grupe. Der SC habe sich längst den Forderungen des Kreissportbundes nach den drei großen K’s gestellt, nämlich der Koordination, Konzentration und Kooperation. „Wir leben diese drei K’s“, so Grupe. Im Damenfußball und Volleyball kooperiere man bereits mit anderen Vereinen, Tischtennis wird mit dem TTC Borstel gemeinsam trainiert, man teilt sich die Halle, die Konzentration sei durch die Fusion längst geschehen. „Trotzdem reichen uns die Hallenzeiten nicht, Mitglieder laufen uns weg. Ich glaube nicht, dass wir die magische Zahl von 1000 Mitgliedern im nächsten Jahr noch halten können, obwohl die sportlichen Erfolge in diesem Jahr so groß wie noch nie waren“, sagte Grupe. Der Vorsitzende des SC Auetal zählte die Erfolge auf. Die E-II-Jugend ist Kreismeister geworden, die B-Jugend ebenfalls, die Damenfußballerinnen haben den Kreispokal geholt und sind in den Bezirk aufgestiegen, die 2. Herren ist Meister der 2. Kreisklasse geworden und aufgestiegen und die F-I-Jugend wurde Meister der 1. Kreisklasse. Im Tennis hat es eine starke Entwicklung geben. Mehrere Jugendmannschaften konnten gemeldet werden, und die Jugendgruppen im Turnen, vom Eltern-Kind- bis hin zum Kinderturnen, entwickeln sich immer weiter. „Hier haben jetzt sogar schon einige Jugendliche Verantwortung übernommen und leiten Gruppen oder helfen den Übungsleitern“, so Grupe. Der Volleyball gehe neue Wege im Team Schaumburg, und für die Senioren würden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. „Aber all’ das reicht nicht mehr, um die Mitglieder zu halten. Wir müssen mehr innovative Sportarten anbieten und auch zum Beispiel Herzsport. Zudem würde ich gerne mal wieder einen Vereinsball durchführen, aber wo?“ fragte Grupe, denn nicht nur der Sport, auch das kulturelle Angebot leide unter den fehlenden räumlichen Möglichkeiten für Großveranstaltungen. „Den Startschuss für ein Projekt Mehrzweckhalle im Auetal, gemeinsam mit Politik und Vereinen, halte ich für ein lebenswertes und zukunftsorientiertes Auetal für wichtig“, so Grupe, der damit das Wort an Bürgermeister Thomas Priemer übergab. Der lobte zunächst die gute Arbeit des SC Auetal. „Fast 50 Prozent Jugendliche im Verein, das ist hervorragend.“ Er hoffe, dass der prognostizierte Rückgang der Bevölkerung im Auetal um 34 Prozent nicht eintritt, wies aber darauf hin, dass das Durchschnittsalter der Auetaler erheblich steigen wird. „Da ist es klar, dass auch mehr Seniorensport angeboten werden muss, der fast immer in der Sporthalle stattfindet“, so Priemer. Trotzdem werde die Gemeinde Auetal dem SC oder einem anderen Verein keine Sporthalle bauen. „Wenn wir wirklich eine neue Halle wollen, dann geht das nur gemeinsam“, so Priemer. Der Rat habe bereits am 6. Oktober den Beschluss gefasst, dass die Vereine, gemeinsam mit der Politik überlegen sollen, ob eine Sport- oder Mehrzweckhalle notwendig und realisierbar ist. „Das ist hiermit heute geschehen“, sagte der Bürgermeister und besiegelte das mit einem Handschlag mit Grupe. Er glaube an fruchtbare Gespräche. „Wir benötigen dazu Ingenieure, Handwerker und Helfer, aber wenn ich mich hier in diesem fantastischen neuen Gebäude umschaue, dann weiß ich, dass wir die haben“, so Priemer. Wenn man etwas gemeinsam schaffe, dann könne man darauf dann auch besonders stolz sein. Wie das realisierbar sei, würden die nächsten Monate und Jahre zeigen. Der Rat und die Verwaltung stünden auf jeden Fall an der Seite des SC. „Koste es was es wolle!“, so Priemer, meinte damit allerdings nicht die Finanzen, sondern Manpower. Quelle: Schaumburger Zeitung Foto: Bürgermeister Thomas Priemer (re.) mit dem Vorsitzenden des SC, Dieter Grupe.

 

 

Erste eigene Kirchengemeinde zum Geburtstag

Pastorin auf Probe Antje Wachtmann ordiniert: „Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das!“

07.02.2012 Hattendorf (la). Seit Donnerstag brennt wieder Licht im Hattendorfer Pfarrhaus, und gestern hat die neue Pastorin der Kirchengemeinde Hattendorf, Antje Wachtmann, ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Sie wurde als Pastorin auf Probe für drei Jahre eingestellt und am Sonntag von der Landessuperintendentin Dr. Ingrid Spieckermann in der St.-Eligius-Kirche ordiniert. „Das ging alles ziemlich schnell“, stellte Dr. Spieckermann in ihrer Predigt fest, denn erst am 6. November vergangenen Jahres, also vor genau drei Monaten, war Pastor Rainer Klemme verabschiedet worden (wir berichteten). „Das ist erst mal eine Umstellung, denn er war 19 Jahre als Pastor hier tätig“, so Spieckermann. Schon Mitte Dezember stand fest, dass die Kirchengemeinde Hattendorf mit Antje Wachtmann eine neue Probepfarrerin bekommen könnte. „Und die Landeskirche gibt ihr für ihre ersten drei Jahre, zu der auf halb gekürzten Stelle, sogar noch ein Viertel dazu; der Kirchenkreis stellt es der Gemeinde zur Verfügung, und so ist die Veränderung zwar da, aber doch sachter, als zunächst

befürchtet“, so die Landessuperintendentin. Und noch einmal sei alles sehr schnell gegangen. Das Pfarrhaus wurde renoviert und Wachtmann konnte bereits am Donnerstag einziehen. „Nun sind Sie wirklich hier, und heute ist der große Tag da. Sie werden zur Pastorin ordiniert, und das genau an Ihrem 32. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!“ so Spieckermann, die Kreissuperintendent Andreas Kühne-Glaser als Vakanzvertreter dankte. In ihrer Predigt ging die Landessuperintendentin auf ein Segenswort ein, das sich die junge Pastorin für diesen Tag gewünscht hatte. „Es steht in dem von Ihnen geliebten Alten Testament, im 1. Buch Moses 12,2. Gott sagt es zu Abraham. Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein.“ Für die Kirchengemeinde Hattendorf ist die schnelle Besetzung der Pastorenstelle ein Segen, und die Freude darüber machten die zahlreichen Gottesdienstbesucher deutlich, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllten. „Wir haben uns für eine Pastorin auf Probe entschieden, weil wir wussten, dass das der schnellste Weg sein wird, die Vakanzzeit zu beenden. Aber wir hätten nicht gedacht, dass wieder so schnell Licht im Pfarrhaus brennt“, stellte Sigrun Freyer-Bake vom Hattendorfer Kirchenvorstand fest. Der Kirchenchor begrüßte die neue Pastorin mit seinem Lied „Hattendorf is a wonderful place“, und der ehemalige Vikariatsleiter der jungen Pastorin versprach den Hattendorfern: „Und Sie bekommen eine wundervolle Pastorin.“ Sie predige gerne und gut, halte wundervolle Gottesdienste, höre auf die Menschen und wisse immer, was ihnen fehlt. Auch den Konfirmanden habe der Unterricht immer viel Spaß gemacht. Außerdem sei Antje Wachtmann eine originelle Pastorin. Zu Weihnachten habe sei einmal selber gestrickte Segenssocken verschenkt. Mit vielen Geschenken wurde die neue Pastorin in Hattendorf begrüßt. Ihre Pastorenkollegen aus Obernkirchen, Herbert Schwiegk und Wilhelm Meinberg, freuen sich auf die Unterstützung in der Region Obernkirchen/Auetal. „Mit der Zusammenarbeit in der Region sind wir im Kirchenkreis die Gemeinden, die vorweg gehen und wir sind auf einem guten Weg“, so die Obernkirchener Pastoren. Auch Angelika Held von der Kirchengemeinde Kathrinhagen-Rolfshagen, die noch immer ohne Pastor ist, ging auf die künftig noch enger werdende Zusammenarbeit der Gemeinden ein. „Wir werden zukünftig enger zusammenrücken, in der Gemeindearbeit und bei Projekten. Daher hoffen wir, dass Sie, liebe Pastorin Wachtmann, wenn Sie alle Orte kennen, die zur Kirchengemeinde Hattendorf gehören, auch den Weg in Richtung Kathrinhagen und Rolfshagen finden.“ Bürgermeister Thomas Priemer stellte fest, dass ein Wechsel des Ortsgeistlichen immer eine spannende Sache ist. Schließlich sei auch der Bezug zum öffentlichen Leben in der Gemeinde Auetal für die neue Pastorin wichtig, die Berührung mit der bürgerlichen Gemeinde. Er wolle die Kooperation gerne fortführen. Schließlich hatte die neue Pastorin selber das Wort vor ihrer neuen Gemeinde. „Hallo“, rief sie ihr winkend zu. Sie sei so froh, in Hattendorf zu sein, ihre erste eigene Gemeinde betreuen zu dürfen, und danke allen, die an der Organisation des Gottesdienstes und des Empfangs mitgewirkt haben. „Ich hoffe weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit“, so Wachtmann und mit Bob dem Baumeister fragte sie: „Können wir das schaffen? Ja, wir schaffen das!“ Nach einem Geburtstagsständchen für die junge Pastorin hatten die Gemeindemitglieder dann Gelegenheit, Antje Wachtmann bei einem Glas Sekt und Häppchen kennenzulernen. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 Vorbereitungen für Kreisschützenfest angelaufen

Jahreshauptversammlung im Schützenverein

27.01.2012 KA­THRIN­HA­GEN (us). Der Schüt­zen­ver­ein "­Zur Lin­de" Ka­thrin­ha­gen-Wes­ter­wald be­steht 2012 seit 60 Jah­ren. Aus die­sem An­lass fin­det zu Pfings­ten in Ka­thrin­ha­gen das Kreis­schüt­zen­fest statt. Die Vor­be­rei­tun­gen dafür lau­fen auf Hoch­tou­ren, denn ent­ge­gen dem "nor­ma­len" Schüt­zen­fest, das in Ka­thrin­ha­gen noch im­mer je­des Jahr er­folg­reich ge­fei­ert wird, sind et­li­che Dinge mehr zu or­ga­ni­sie­ren. "Das Kreis­schüt­zen­fest und un­ser Ju­biläum sind auch der Grund, warum wir

Beschreibungstext neben dem Bildun­sere vier­zig- und sech­zig­jäh­ri­gen Eh­run­gen bis da­hin ver­schie­ben", er­klärte der Ver­eins­vor­sit­zen­de, Hart­mut Kuhl­mann jetzt während der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Schüt­zen­haus. Mit der Aus­rich­tung des Kreis­schüt­zen­fes­tes hat der Ver­ein in die­sem Jahr zwar jede Menge zu tun, aber man hat auch Er­fah­rung. Schließ­lich wird in Ka­thrin­ha­gen noch je­des Jahr ein großes Schüt­zen­fest am Pfingst­wo­chen­ende ge­fei­ert und im­mer ist dies gut be­sucht. "So auch 2011", stellte Kuhl­mann in sei­nem Rück­blick fest. Re­giert wer­den die Ka­thrin­hä­ger Schüt­zen im "Ju­biläums­jahr" von Kö­ni­gin Vera Kuhl­mann und ih­rem ge­wähl­ten Prin­zen Mar­tin Jä­sche. Als Ad­ju­tant steht ih­nen Ge­rald Ha­fer­land zur Sei­te. Ju­gend­kö­nig ist Gian-Luca Wiech­mann, der sich Na­dine Ger­ber als Kö­ni­gin wählte und Schü­lerkö­ni­gin wurde beim Schießen am Pfingst­mon­tag The­resa Ack­mann, die sich von Ma­xi­mi­lian Wink­ler durch das Schüt­zen­jahr be­glei­ten lässt. Die Schüt­zen aus Ka­thrin­ha­gen-Wes­ter­wald wa­ren 2011 sehr ak­tiv. Sie ha­ben das Po­kal­schießen der ört­li­chen ver­eine aus­ge­rich­tet, ein Alt­kö­nigs­schießen und zum "Of­fe­nen Ad­vent" ein­ge­la­den. Außer­dem wurde an ver­schie­de­nen Aus­mär­schen teil­ge­nom­men. Der Nach­wuchs boomt beim SV "­Zur Lin­de". Durch die

An­schaf­fung ei­nes Licht­punkt­ge­wehrs wächst die Kin­der­gruppe "Knall­erb­sen" mehr und mehr. "Um den Nach­wuchs müs­sen wir uns nicht sor­gen", stellte Kuhl­mann fest. Der­zeit gehören dem Ver­ein 168 Mit­glie­der an, da­von sind 22 Ju­gend­li­che und Schü­ler. Ein­stim­mig wie­der­ge­wählt wur­den Hart­mut Kuhl­mann (Vor­sit­zen­der), Vera Kuhl­mann (Schrift­füh­re­rin), Gün­ter Brand (stell­ver­tre­ten­der Schatz­meis­ter), Sa­bine Jä­sche (Da­men­schießs­port­lei­te­rin) und Ka­tha­rina Kuhl­mann (Ju­gend­schießs­port­lei­te­rin). Mar­tin Jä­sche gab sein Amt als stell­ver­tre­ten­der Schießs­port­lei­ter an Heinz Stemme ab. Jä­sche hatte das Amt 20 Jahre aus­geübt und sich, ne­ben der ei­gent­li­chen Auf­ga­be, auch um die Funk­tion und Sau­ber­keit der Schießstände geküm­mert. Dafür wurde er vom Vi­ze­prä­si­den­ten des Kreis­schüt­zen­ver­ban­des, Ewald Stem­me, mit der Nie­der­säch­si­schen Eh­ren­na­del in Bronze aus­ge­zeich­net. Die glei­che Aus­zeich­nung er­hielt seine Ehe­frau Sa­bine Jä­sche, die seit 2008 die Da­men­gruppe lei­tet und auf­ge­peppt hat, wie Kuhl­mann sag­te. Außer­dem sorgt sie dafür, dass die Ju­gend­li­chen in der Da­men­klasse in­te­griert wer­den. Beide sind außer­dem in der Ka­pelle des Schüt­zen­ver­eins ak­tiv. Für 25-jäh­rige Mit­glied­schaft wurde Willi Meier ge­ehr­t. Stemme lobte die gute Ju­gend­ar­beit im Ver­ein. "­Mit 22 Nach­wuchs­schüt­zen steht ihr im Kreis gut da", so Stem­me. Schießs­port­lei­ter Frank Ger­ber in­for­mierte ü­ber die er­folg­rei­chen Schießwett­be­werbe und zeich­nete zahl­rei­che Schüt­zen aus. Die sil­berne Ei­chel er­hielt Bär­bel Meier und er selbst hatte die gol­dene Ei­chel er­reicht. Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze er­hiel­ten Ca­ro­line Jä­sche, Anna Krumm­fuß, Do­ro­the Krumm­fuß, Bär­bel Meier und Ka­tha­rina Kuhl­mann. Sil­ber konnte Ger­ber an seine Frau Sa­bi­ne, an Mi­chael Kraus und To­bias Oet­ken ü­ber­rei­chen und Bron­ze, Sil­ber und Gold er­hielt er selbst. Auch die Ver­eins­meis­ter wur­den während der Jah­res­haupt­ver­samm­lung ge­ehrt. Fo­tos: us Foto oben. Der Vorsitzende Kuhlmann (re.) gratuliert Willi Meier zur 25-jährigen Mitgliedschaft. Foto unten:  Sabine und Martin Jäsche erhalten die Niedersächsische Ehrennadel in Bronze. Quelle: Schaumburger Wochenblatt

 
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