Filmtier-Park Eschede „Filmstars“ hautnah erleben / Auge in Auge mit einem Tiger
Sie waren die „Stars“ zahlreicher Film- und Fernsehproduktionen und die Lieblinge der Nation. Heute leben sie zum Teil noch in Joe Bodemann´s Film- und Tierpark in Aschenberg bei Eschede. Joe Bodemann zählt zu den besten Filmtier-Trainern der Welt. Doch nicht nur als Tiertrainer ist Joe Bodemann für die Filmemacher von Bedeutung. In den 80er Jahren steuerte er zahlreiche Exposés für "Ein Heim für Tiere" und "Schwarzwaldklinik" bei. Darüber hinaus war er als Schauspieler und Stunt-Double an so manchen Sets aktiv. In seinem kleinen Museum sind Foto- und Erlebnisberichte aus über 1000 TV-Shows, Fernsehserien oder Filmproduktionen ausgestellt. 2005 hat Joe Bodemann den 120.000 Quadratmeter großen Park gegründet, um alten Tieren ein Gnadenbrot zu geben und mit jungen Tieren zu trainieren. Dabei haben die Besucher buchstäblich „Hautkontakt“ zu den rund 70 Tierarten, die den Umgang mit Menschen gewöhnt sind und auch genießen. Balu, der Bär oder Simba, der Löwe hatten schon internationale Auftritte und kennen die Glitzerwelt des Showbusiness. Täglich ab 11 Uhr können die Tiere beim Training mit ihren Trainern beobachtet werden. Da gleitet dicht über den Köpfen der überraschten Zuschauer schon mal ein Wüstenbussard durch die Anlage oder watscheln Laufenten einen Steg entlang. Wer hat schon mal ein Frettchen gestreichelt, eine Vogelspinne in der Hand gehabt oder das Fell eines Polarfuchses angefasst ? Höhepunkt im täglich von 9 bis 18 Uhr geöffneten Park ist um 15 Uhr die „Show der Tiere“, wo die Tiere ihre kleinen Kunststücke zeigen und man einem Tiger Auge in Auge gegenüberstehen kann. Fotos. Klaus Tolkmitt
Der Ohrbergpark bei Hameln
Im Landschaftsschutzgebiet oberhalb der Weser bei Hameln, an der B83 Richtung Bodenwerder, befindet sich der Ohrbergpark. Oberst Georg Adolf von Hake begann 1817 dieses Stück Land in einen wundervollen Park umzuwandeln. Das Landschaftsschutzgebiet ist auch heute noch in Privatbesitz, aber der Öffentlichkeit zugänglich. Im Park blüht es das ganze Jahr, doch in den Monaten Mai / Juni ist der Park besonders schön. Riesige Azaleen und Rhododendren entfalten ihre Blütenpracht. Üppige Pflanzen lassen die Fülle und Variationen erahnen. Die Wege innerhalb des Parks sind so angelegt, dass man immer wieder unter einem Blätterdach hindurchläuft und auch den Blick auf die Weser genießen kann. Eher unauffällig wirkt farblich hingegen der Taschentuchbaum (Davidia involucrata). Wer unter dem Baum steht, erkennt in der Blütezeit sofort, woher der Baum seinen deutschen Namen hat. Unzählige Blüten hängen wie Papiertaschentücher an den Ästen. Weitere besondere Baumarten sind der Tulpeobaum, Trompetenbäume, Essigbäume, Magnolien und verschiedene Buchenarten. Fotos: Klaus Tolkmitt
Das Wildgatter in Hildesheim
Das Wildgatter liegt auf dem bewaldeten Steinberg im Hildesheimer Ortsteil Ochtersum. Es hat eine Größe von ca. 60.000 m² und besteht seit 1968. In der idyllischen Anlage tummeln sich über 120 Tiere. Neben Rot-, Sika- und
Damwild, leben Mufflons und Wildschweine in großen Gehegen.Es existiert eine kleine Auffangstation für Eulen und Greifvögel, die aufgrund ihrer Verletzung nicht mehr in der Wildnis überleben würden. Im unteren Teil des Geländes liegen mehrere große Volierenanlagen für Fasane, Tauben sowie ein großes Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen.An den Volieren sind Infotafeln angebracht, die über die Besonderheiten der Tiere Auskunft geben. Der Volierenweg führt zwischen den Käfigen und Gehegen der Waschbären, Frettchen, Marder, Eulen- und Rabenvögel hindurch. Auch Mäusebussarde, Turmfalken und Pfauensind hier zu sehen. Außerdem gibt es Spielgeräte für Kinder und naturnah geschnitzte Figuren aus Holz.Das öffentlich zugängliche Wildgatter wird vom Förderverein Wildgatter Hildesheim e.V. betreut, die sich über eine Spende
oder eine Tierpatenschaft freuen würden. Der Eintritt ist frei. Anfahrt: A7 Ausfahrt Hildesheim. Stadtring, B243 Richtung Seesen, vor dem Schnellstraßenbeginn rechts Richtung Ochtersum (Kurt-Schumacher-Str.), in der ersten scharfen Rechtskurve rechts und gleich wieder links (´Am Wildgatter´). Parken am Biologiezentrum möglich. Foto: Klaus Tolkmitt
Kinnladen-Knochen erzählen auf Borkum die Geschichte vom Walfang BORKUM.Nicht nur das Hochseeklima macht einen Besuch auf der ostfriesischen Insel Borkum so interessant, auch die Geschichte erzählt einiges über die Insel vor der Nordseeküste. Im 18. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl Borkums kontinuierlich an, weil der Walfang vielen
Borkumern Wohlstand einbrachte. Im Heimatmuseum „Dykhus“ (=Deichhaus) in Nachbarschaft zum alten Leuchtturm wird viel über die Walfänger erzählt. Der Zugang zum Heimatmuseum führt durch ein Tor, das durch zwei hoch aufgerichtete Kinnladen eines Wales gebildet wird. Die Walknochen erinnern an die frühere Tradition der Borkumer als Walfänger. Noch anschaulicher ist der Zaun aus Wal-Kinnladen-Knochen in der Wilhelm-Bakker–Straße in der Nähe des alten Leuchtturms, am ehemaligen Haus des erfolgreichsten Borkumer Walfängerkapitäns Roelof Gerritsz Meyer, die er von seinen Walfangfahrten in der Arktis
mitgebrachte hatte. In den Jahren 1715 bis 1782 hat Roelof Gerritzs Meyer 270 Wale vor Grönland erlegt. Die Überbleibsel verwittern langsam, deshalb setzt sich der Borkumer Heimatverein seit einigen Jahren für den Erhalt der Kinnladen ein, um die Zeitzeugen zu erhalten. Denn im 19. Jahrhundert ließ der Walfang zunächst nach und wurde auf Grund des holländisch-englischen Seekrieges endgültig eingestellt. Text: Auszugsweise aus Wikipedia. Fotos: Klaus Tolkmitt
Das Skelett eines Pottwales im Heimatmuseum Borkum.
Im Bückeberg den Dinosauriern-Spuren folgen Zeitreise auf einem Lehrpfad rund um den Steinbruch OBERNKIRCHEN/BÜCKEBERG. Nach der Entdeckung der Dinospuren im Obernkirchener Sandsteinbruch ist im November 2010
offiziell eine Fläche mit den Dinospuren freigeben und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Rund um die Dinosaurierfährten wurde ein über vier Kilometer langer Info- und Lehrpfad errichtet, der am Infopavillon am JbF-Centrum beginnt und den Besuchern die Geschichte der Region, über den Steinkohlebergbau, über den Obernkirchener Sandstein und natürlich über die Saurierspuren erzählt. Im Steinbruch sorgen neue Wege und
Plattformen dafür, dass die Besucher gefahrlos direkt über den Spuren entlanggehen und in die Geschichte „eintauchen“ können. Foto: Klaus Tolkmitt
Foto oben: Der neue Infopavillion am JbF-Centrum auf dem Bückeberg Foto Mitte: Infotafeln geben anschaulich Einblick in die Geschichte. Foto unten: Die Saurierspruren sind deutlich im Sandstein zu erkennen.
Tiere erleben - Natur begreifen / Ein Tag im Naturzoo Rheine „Bitte füttern und necken sie die Tiere nicht“. So steht es am Eingang zum Affenwald, in dem knapp zwei Dutzend Berberaffen frei leben und die Besucher neugierig betrachten. Im Naturzoo in Rheine erlebt man
wie in kaum einem anderen Zoo Tiere so hautnah inmitten ihres Lebensraumes. Allein in den 50 Storchennestern leben 100 Weißstörche, von denen die meisten frei herumfliegen. In der Küstenvoliere durchwandert man die Welt der Wattvögel und gleich nebenan wird man von einer Kolonie Webervögel umschwirrt, die kunstvolle Nester bauen. In der Seehund-Anlage laufen einem die Pinguine über die Füße und in dem weitläufigen Wiesengehege springen Kängurus, Lamas und Pampashasen über den Weg. Eine schönere Möglichkeit der Tierbeobachtung kann einem kaum geboten werden, vor allen dann, wenn man nicht gerade am Wochenende den Zoo besucht. Kinder können im Naturzoo spielerisch lernen, was alles in der eigenen Heimat lebt und wie man es schützen muss, damit sich auch nachfolgende Generationen daran erfreuen können. Der Naturzoo ist gut zu erreichen: Mit dem Auto über die A30 und die B 70n oder über die B 65. Mit dem Zug (Ein Schöner-Tag-Ticket) bis Bahnhof Rheine und von dort mit dem CityBus Linie 12 zum Zoo. Im Sommer ist der Zoo von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet, im Winterhalbjahr von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit. Weitere Infos unter: www.naturzoo.de Foto: Klaus Tolkmitt
Zum Video: Naturzoo Rheine
Auf der Seite: "Auetaler Fotoalbum" das Video: Naturzoo Rheine anklicken.
Klimahaus Bremerhaven An einem Tag einmal um die Erde – 8° Ost
Das Klimahaus ist Start und Ziel einer ungewöhnlichen Reise. Immer entlang des 8. Längengrades der Erde erleben die Besucher die schroffe Landschaft der Schweizer Alpen und die Gluthitze der Sahelzone, gelangen von Afrika in die Antarktis, über die Südsee nach Alaska und schließlich durch das Wattenmeer zurück nach Bremerhaven. Kaum etwas hat mehr Einfluss auf das Leben als das Klima. Auf dem etwa 1 ½ stündigen Spaziergang durch das Haus werden die verschiedenen Klimazonen nicht nur sichtbar, sie sind auch
spürbar. Auf der einzigartigen Wissens- und Erlebnistour kommen die Besucher ins Schwitzen, frieren und Staunen. Von der 40° heißen Sahelzone ist es nicht weit zu den 8° Minus, die in Alaska gemessen werden. Zwischendurch erlebt man die kuscheligen 30° auf Samoa und betrachtet dabei farbenprächtige Südseefische. Sie leben in den Großaquarien, die geschickt in die „Landschaft“ eingepasst wurden. Multimedia-Inszenierungen zeigen Menschen aus den Regionen, die man durchwandert. An interaktiven Experimentierstationen können die Besucher mehr über das Wetter und
das Klima erfahren. Das Klimahaus, mitten im Herzen von Bremerhaven, gehört zum touristischen Areal „Havenwelten“, mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum, dem Deutschen Auswandererhaus und dem kleinen Zoo am Meer. Dabei ist das Klimahaus Bremerhaven mit seinen 8 Grad 34 Minuten östlicher Länge die geographische Position als Ausgangspunkt zu einer Reise um die Welt. Der Eintrittspreis: Erwachsene 13,50 Euro, Kinder ab 5 Jahre 9 Euro. Kinder bis 4 Jahre haben freien Eintritt. Die Familienkarte kostet 39 Euro. (Stand: September 2010) Mehr Informationen unter: www.klimahaus-bremerhaven.de. Fotos: Klaus Tolkmitt
Foto von oben nach unten:
Die Wissens- und Erlebnistour im Klimahaus Bremerhaven erstreckt sich über mehrere Etagen
Immer entlang des 8. Längengrades geht es einmal um die Welt.
Durch unwegsamen Dschungel, zu den Südseefischen bei Samoa,
und zu den Tuaregs in Afrika.
Die Reise endet auf einer Hallig im Wattenmeer.
Zum Video:
Klimahaus Bremerhaven
"Auetaler Fotoalbum" anklicken und dort Video/Klimahaus öffnen
Weltreise an einem Tag
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen /Dem Abenteuer auf der Spur
Die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen ist Europas erster konsequent naturnah gestalteter zoologischer Themenpark. In den Erlebniswelten AFRIKA, ALASKA und ASIEN begegnet man exotischen Tieren in einem naturnahen Umfeld. Das Konzept: „näher dran-mehr Raum-mittendrin“ ermöglicht einzigartige Einblicke in die Tierwelt und macht einen Besuch zu einem unvergesslichen
Erlebnis. Auge in Auge mit dem König der Tiere oder auf gleicher Höhe den Giraffen gegenüberstehen: das alles und noch viel mehr ist in der Erlebniswelt AFRIKA zu erleben. Eindrucksvolle Perspektiven eröffnen sich in der Savannenlandschaft oder im afrikanischen Dorf. Mit der „African-Queen“ wartet eine abenteuerliche Bootsfahrt zu den Flusspferden und Pavianen. Danach ist eine Dschungelhalle zu durchqueren. Die Expeditionstour durch ALASKA führt vorbei an gewaltigen Felsformationen, einem Wasserfall und über eine Hängebrücke zu den Eisbären, Elchen und Timberwölfen. Faszinierende Blickwinkel bietet der Unterwassertunnel in der größten Seelöwen-
Anlage Europas. Zum Schluss wartet noch eine atemberaubende Fahrt übers Polarmeer im multimedialen Alaska „Ice Adventure“. Im dritten Themenpark ASIEN, der 2010 neu eröffnet wurde, führt eine spannende Abenteuerreise auf verschlungenen Pfaden durch den asiatischen Regenwald. Der Rundweg führt vorbei an geheimnisvollen Tempelruinen und einer imposanten Seenlandschaft. Im grünen Blätterdach können mutige Entdecker auf einem Baumwipfelpfad in knapp fünf Metern Höhe einen einzigartigen Blick auf Tiere und
Lebensräume werfen. Orang-Utans, Kurzkrallenotter sowie Reptilien und frei fliegende Vögel versetzen die Besucher in das Reich des Dschungels. Für Kinder wartet zudem der 850 Quadratmeter große Indoor-Abenteuerspielplatz „Drachenland“. Die ZOOM-Erlebniswelt ist mit dem Auto über die A2 Richtung Oberhausen (Abfahrt Gelsenkirchen-Buer oder Herten) zu erreichen. Wer mit dem Zug anreist, sollte das Nordrhein-Westfalen-Ticket nutzen. Bis zu 5 Personen können für 35 Euro einen Tag lang reisen. Haltepunkt ist der Bahnhof Zoo in Gelsenkirchen. Von dort ist man in knapp 10 Minuten in der Erlebniswelt. Erwachsene zahlen (2010) 16,50 Euro Eintritt, Kinder (4-12 Jahre) 11 Euro. Die Öffnungszeiten sind von April bis September von 9 bis 18.30 Uhr. Fotos: tt