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Auetal-Nachrichten

Nachrichten aus der Gemeinde

 

 

 

 

 

Die „Hortis“ kennenlernen

22.02.2012 Rolfshagen (la). Der Hort der Gemeinde Auetal hat noch Kapazitäten frei. Um Eltern und Kindern die Möglichkeit zu geben, die „Hortis“, das Betreuungsteam und die Räumlichkeiten im Jugendzentrum Rolfshagen kennenzulernen, bietet der Hort vom 5. bis zum 23. März Schnupperwochen an. Der Hort ist montags bis freitags von 12 bis 16.30 Uhr geöffnet und in den Schulferien von 7.30 bis 16.30 Uhr und bietet damit eine verlässliche Betreuung nach der Schule und in einem Großteil der Ferien. Gemeinsam wird im Hort gegessen, ein Großteil der Hausaufgaben erledigt und selbstverständlich bleibt noch Zeit zum Spielen. Für die Kennenlern-Woche ist eine Anmeldung für vier Tage, dienstags bis freitags, möglich. Die Kosten betragen 2,65 Euro pro Mittagessen und zwei Euro für Getränke. Für organisatorische und inhaltliche Fragen stehen Beate Schürmann und ihr Team in der Kita Rolfshagen zur Verfügung. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

 

Ferienbetreuung diesmal in der Grundschule Auetal

Bis zu 50 Plätze stehen zur Verfügung

22.02.2012 Rehren (la). Kinder, die die Grundschule in Rehren besuchen und deren Eltern Probleme haben, die Ferienzeit ihres Kindes mit ihrer Berufstätigkeit zu vereinbaren, können in den Osterferien, vom 26. März bis 11. April, wieder die Ferienbetreuung der Gemeinde Auetal in Anspruch nehmen. Diesmal findet diese Betreuung erstmals in der Pausenhalle der Grundschule Auetal in Rehren statt.

Unter Anleitung von Fachpersonal werden die Kinder pädagogisch sinnvolle und spannende Freizeitaktivitäten erleben. Angemeldet werden können die Kinder für folgende Zeiten und Gebühren: Vom 26. bis 30. März von 8 bis 13 Uhr für 30 Euro, von 8 bis 16 Uhr für 50 Euro, vom 2. bis 5. April von 8 bis 13 Uhr für 24 Euro und von 8 bis 16 Uhr für 40 Euro, am 10. und 11. April von 8 bis 13 Uhr für 12 Euro und von 8 bis 16 Uhr für 20 Euro. Bei Bedarf können die Kinder bereits um 7.30 Uhr gebracht werden. Kosten für das Mittagessen, Getränke und geplante Ausflüge sind extra zu bezahlen. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

DLRG lockt mit Gulaschsuppe

Aktionswochen der Bäckerei Lucks werden gut angenommen

21.02.2012 Rolfshagen (la). Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Rolfshagen haben am Samstag vor der Bäckerei Lucks mit leckerer Gulaschsuppe und heißem Kaffee gelockt. Für die Kinder war ein Glücksrad aufgebaut, an dem es bei jedem Dreh etwas zu gewinnen gab. Selbstverständlich nutzten die Lebensretter auch die Gelegenheit, ihre Arbeit und ihre Aktivitäten vorzustellen. Am kommenden Samstag, 25. Februar, wird der Schieß- und Sportverein Auetal die Rolfshäger vor der Bäckerei Lucks von 10 bis 13 Uhr mit Erbsensuppe und Würstchen verwöhnen. Die Küche kann also wieder kalt bleiben. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

 

 

 

 

Rosenmontag – da steht das Auetal Kopf

Junge Leute haben beim fröhlichen Karnevalstreiben ihren Spaß – Kindertagesstätten feiern mit

21.02.2012 Auetal (la). Hexen, Prinzessinnen, Ninja-Krieger, Punker und Feen sind gestern im Auetal unterwegs gewesen. Aufgeregte Kinder mit bunt geschminkten Gesichtern und gefärbten Haaren in hübschen Phantasiekostümen haben ihre Lehrer und Erzieher am Rosenmontag kräftig auf Trab gehalten.

„Karneval ist immer Ausnahmezustand“, stellte Grundschulleiter Carl Gundlach schmunzelnd fest. Die Kinder ließen das Auetal kopfstehen. Die Drittklässlerinnen Josefine, Josephine und Anna-Lena nahmen das wörtlich und baumelten fröhlich an der Reckstange. Die Grundschüler waren klassenweise in die Sporthalle gegangen und konnten dort an verschiedenen Turn- und Spielstationen nach Herzenslust toben – selbstverständlich zu laut dröhnender Musik. In den Kindertagesstätten in Rehren, Rolfshagen und Hattendorf wurde ebenso fröhlich gefeiert. Die Erzieherinnen hatten lustige Spiele vorbereitet und die Eltern für leckere Snacks gesorgt. Foto: (la) Die Drittklässlerinnen Josefine (v. l.), Josephine und Anna-Lena baumelten fröhlich an der Reckstange. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Verwaltungsausschuss für Seniorentaxi

Auetaler dürfen mehr als zwei Bons pro Fahrt nutzen

18.02.2012 Auetal (la). Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Auetal hat der Weiterführung des Angebots „Seniorentaxi“ zugestimmt. Damit können die Auetaler Senioren, die das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Gemeinde Auetal haben, sowie Menschen mit Behinderungen von mindestens 50 Prozent, weiterhin das ergänzende Angebot zum ÖPNV nutzen (wir berichteten). Und zwar montags bis freitags von 6 is 18 Uhr und samstags von 6 bis 14 Uhr. Die weiteren Zeiten werden durch das „Fifty-Fifty-Taxi für Senioren“ des Landkreises abgedeckt.

Die Anzahl der Taxibons, die von den Auetalern pro Fahrt genutzt werden können, ist unbegrenzt und nicht, wie in dem letzten Artikel vermeldet auf zwei Bons begrenzt, wie beim Landkreis. Allerdings darf nicht mehr als die Hälfte des Fahrpreises über Bons „bezahlt“ werden.

Wie Olaf Humke von der Gemeindeverwaltung mitteilte, wurde auch von Senioren aus den Ortschaften Altenhagen, Poggenhagen und Schoholtensen das Seniorentaxiangebot genutzt. Lediglich als Ziel wurden diese Orte nicht angefahren. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Brenntage abschaffen?

Verwaltung sucht nach neuen Wegen

18.02.2012 Auetal (la). Die Verwaltung der Gemeinde Auetal hat von der Politik den Auftrag erhalten, die Abschaffung der Brenntage zu überdenken und Alternativen anzubieten.

„Wir arbeiten derzeit an verschiedenen Möglichkeiten der Entsorgung. Erst wenn wir Alternativen bieten können, wird über die Brennverfügung entschieden“, so Bürgermeister Thomas Priemer. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Schweineparty im Juni

Bereits über 700 Anmeldungen bei Facebook

16.02.2012 Borstel (la). Sie ist zurück, die legendäre „Schweineparty“ in Borstel. Nach vierjähriger Pause haben sich die Organisatoren entschlossen, am 15. und 16. Juni wieder eine riesige Party auf dem Hundeplatz in Borstel steigen zu lassen. Alle notwendigen Genehmigungen liegen vor und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Am Freitag, 15. Juni, steigt eine Rocknacht mit Livemusik von „Perfect Lane“ und „Whyback“, und am Samstag, 16. Juni, heizen dann „Die geilen Böcke“ mit House, Charts und Partyclassics dem Publikum ein.

Seitdem die Veranstaltung auf Facebook angekündigt wurde, haben schon mehr als 700 Partyfans ihre Zusage gegeben – alle begeistert davon, dass die „Schweineparty“ zurück ist und im Auetal wieder einmal eine Großveranstaltung für junge Menschen angeboten wird.

Entstanden ist die „Schweineparty“ im Jahr 1993 aus einer Geburtstagsfeier mit rund 200 Gästen. Im Jahr darauf kamen bereits 300 Gäste, und aus einer privaten Feier wurde eine öffentliche Veranstaltung.

Und warum „Schweineparty“? 1995 war das Wetter während des Partywochenendes so schlecht, dass sich der Platz und der Tanzboden in eine Schlammwüste verwandelten. Entsprechend sahen die Besucher aus, was sie aber nicht störte. Irgendjemand sagte damals: „Was für eine Schweineparty.“ Damit war sie geboren, die legendäre Schweineparty, auf die sich schon jetzt viele freuen.

Im Sommer des Jahres 2008 hat die letzte stimmungsvolle „Schweineparty“ in Borstel stattgefunden. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

Rekordbeteiligung bei Mini-Meisterschaften

Mehr als 70 Kinder spielen Tischtennis / Kooperation zwischen TTC und Grundschule 

16.02.2012 Rehren (la). Zum ersten Mal hat der TTC Borstel in Kooperation mit der Grundschule Auetal einen Ortsentscheid der Tischtennis-Mini-Meisterschaften ausgetragen und dabei auch gleich eine Rekordbeteiligung erzielt.

An zwei Vormittagen haben mehr als 70 Mädchen und Jungen, zum Teil zum ersten Mal überhaupt, den kleinen weißen Zelluloidball mit dem Schläger über den Tisch getrieben.

„Selbstverständlich war das schon stressig mit den vielen Kindern, aber es hat uns jede Menge Spaß gemacht und den Kindern auch und das zählt“, sagte der Jugendwart des TTC Borstel, Andreas Ebeling. Gemeinsam mit Elsbeth Büthe, Karl und Erich Farr und Gerhard Meier hat er die Mini-Meisterschaften organisiert und durchgeführt, unterstützt von Annette Kallmeyer von der Grundschule.

Gestern war in der Sporthalle in Rehren die große Siegerehrung. Dank der Unterstützung der Sparkasse Schaumburg bekamen die Kinder nicht nur Urkunden, sondern auch Sachpreise. Außerdem erhielten die Sieger und Platzierten der einzelnen Altersklassen Einladungen zum Kreisentscheid der Mini-Meisterschaften, die am 18. März in Helpsen ausgespielt werden sollen.

„Wir werden versuchen, möglichst viele von Euch dafür zu melden“, versprach Ebeling. Schließlich geht er von der Annahme aus, dass landkreisweit kein Ortsentscheid mit so vielen Kindern gespielt wurde. Beim Kreisentscheid können sich die Nachwuchsspieler übrigens für den Bezirksentscheid und schließlich bis hin zum Bundeswettbewerb qualifizieren.

Auch Grundschulleiter Carl Gundlach lobte die Kooperation mit dem TTC Borstel. „Das hat alles bestens geklappt, und die Kinder waren wirklich begeistert. Das machen wir im nächsten Jahr wieder, oder?“ fragte Gundlach, und die Helfer des TTC stimmten sofort zu.

Viele Kinder waren so begeistert vom Tischtennissport, dass sie zusagten, zum nächsten Training des TTC kommen zu wollen. „Das würde uns selbstverständlich sehr freuen, denn schließlich wollten wir mit der Aktion unseren Sport bekannter machen und Nachwuchsspieler für unseren Verein gewinnen“, sagte die TTC-Vorsitzende, Elsbeth Büthe.

Das kompetente Jugendtrainerteam hofft auf einen großen Ansturm beim nächsten Training.

Dann ging es endlich los mit der Siegerehrung, auf die die Kinder schon aufgeregt warteten.

Hier die Sieger und Platzierten der einzelnen Jahrgänge.

"l"Jungen 2000/2001: Julian Wulf (Borstel) vor Tom Luka Spießl (Rolfshagen) und Conner Dopheide (Rolfshagen).

"l"Jungen 2002: Denis Rosnowski (Rehren) vor Maxi Fickendey-Engels (Gut Südhagen) und Luis Stein (Rolfshagen.

"l"Jungen 2003: Nico Lachmann (Rehren) vor Torben Kunze (Rannenberg) und Theo Dieterich (Rolfshagen).

"l"Jungen 2004: Dominik Ackmann (Kathrinhagen) vor Justin Buchholz (Rehren) und Tim Kagelmacher (Rolfshagen).

"l"Mädchen 2000/2001: Michelle Lausmann (Rolfshagen) vor Elena Kerner (Rehren und Schkurta Tahiri (Borstel).

"l"Mädchen 2002: Julia Kunz (Escher) vor Talea Fauth (Rehren) und Lucy Kuhtz (Rolfshagen).

"l"Mädchen 2003: Selina Enzi (Rehren) vor Thalia-Sofie Seifert (Rehren) und Marie Ardone (Bernsen).

"l"Mädchen 2004: Sharon Rost-Dumas (Gut Wormsthal) vor Julia Niederland (Bernser Landwehr) und Alina Hafenrichter (Bernsen). Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Heizregister durch Kälte geplatzt

Sporthalle Rolfshagen bleibt in dieser Woche geschlossen

14.02.2012 Rolfshagen (la). Für die Tischtennisspielerinnen des TTC Borstel ist es am Sonntagmorgen ein böser Schock gewesen. An der Sporthalle in Rolfshagen prangte ein Zettel mit dem Hinweis, dass die Turnhalle wegen eines Frostschadens geschlossen ist. Dabei hatten die Damen ein wichtiges Punktspiel und die Gäste aus Sorsum waren bereits unterwegs.

Nach einigen Telefonaten stand fest, die Halle war nicht nutzbar, aber man konnte nach Rehren ausweichen. Gesagt, getan, gewonnen – nach viel Aufregung war schließlich alles gut für die Damen des TTC.

Auf Anfrage dieser Zeitung erläuterte Bauamtsleiter Friedhelm Liwack gestern, was passiert war. „In der vergangenen Woche war es schon sehr kalt in der Halle, aber die Heizung lief. Bei etwa minus 15 Grad reicht die Heizleistung nicht aus. Mehr als 15 Grad plus konnten wir nicht erreichen“, so Liwack.

Das sei aber nicht das jetzige Problem gewesen. Durch die extreme Kälte sei ein Heizregister der Lüftungsanlage der Sporthalle eingefroren und schließlich geplatzt. Damit funktioniert nun auch die Heizung nicht mehr.

„Ich wollte damals den Raum gerne dämmen, aber dafür stand kein Geld zur Verfügung. Durch die Glasbausteine und fehlende Isolierung ist es einfach zu kalt für die Lüftungs- und Heizungsanlage“, erklärte Liwack.

Das zerplatzte Heizregister sei am Montagmorgen sofort ausgebaut worden. „Das Teil muss allerdings bestellt werden und das wird wohl bis Ende der Woche dauern“, so Liwack. Dann würde es umgehend eingebaut und alles würde wieder laufen. Überhaupt blickt Liwack in Sachen Heizungsanlage positiv in die Zukunft. „Wenn die Anlage der Sporthalle erst an das Blockheizkraftwerk der Biogasanlage von Heinrich-Jürgen Ebeling angeschlossen ist, erzielen wir eine höhere Leistung und dann ist es auch bei extremen Minusgraden warm in der Sporthalle“, verspricht der Bauamtsleiter.

Bis zum Ende der Woche bleibt die Sporthalle Rolfshagen jedenfalls geschlossen. Die Kindergartenkinder müssen sich mit dem Toben im Schnee zufriedengeben und die Sportler pausieren.

Erfreulich ist, dass die Auetaler Sportler fair miteinander umgehen, zusammenrücken und sich gegenseitig helfen. So haben die Gymnastikdamen des SV Hattendorf und die Volleyballer des SC Auetal ihre Hallenzeiten am Mittwochabend dem TTC Borstel abgetreten, damit die Tischtennisspieler ihre Punktspiele austragen können. Gleich drei Mannschaften hätten sonst ihre Spiele verlegen müssen, was nicht nur etliche Telefonate, sondern auch Strafgebühren zur Folge hätte. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

Seniorentaxi rollt weiter durchs Auetal

Meistgewünschtes Fahrziel ist Rehren

11.02.2012 Rehren (la). Seit 1. August 2008 können Auetaler Senioren, die das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Gemeinde Auetal haben, sowie Menschen mit Behinderungen von mindestens 50 Prozent, das Seniorentaxi-Angebot der Gemeinde nutzen und viele tun dies inzwischen auch. Bei der Gemeindeverwaltung und bei den jeweiligen Ortsvorstehern erhalten die Senioren Bons im Wert von 2,50 Euro für Taxifahrten. Zuvor müssen sie allerdings eine Berechtigungskarte bei der Verwaltung beantragen. Maximal zwei Bons können pro Fahrt eingelöst werden und höchstens 50 Prozent der Taxikosten dürfen durch Bons abgedeckt werden. Im Klartext heißt das, dass Senioren für eine Fahrt, die 10 Euro kosten würde, dem Taxifahrer zwei Bons und 5 Euro geben müssen. Das Angebot der Gemeinde Auetal ist eine Ergänzung zum vom Landkreis Schaumburg angebotenen „Fifty-Fifty-Taxis“ für Senioren. Dies ist zeitlich begrenzt. Montags bis freitags von 18 bis 6 Uhr, samstags und sonntags ab 14 Uhr können die Senioren die vom Landkreis ausgegebenen Bons nutzen. Die Gemeinde Auetal deckt die restliche Zeit ab. Olaf Humke von der Verwaltung hat jetzt eine Nutzungsstatistik vorgelegt. Danach wurde das Senioren-Taxi im vergangenen Jahr 371 Mal genutzt. 2010 waren 348 Nutzungen registriert worden und 2009 244 Mal. Die Steigerung ist also deutlich festzustellen. „Das Angebot hat sich in der Gemeinde Auetal erfolgreich etabliert“, stellt Humke fest. Ursprünglich waren jährliche Kosten von 3000 Euro kalkuliert worden. 2009 kostete das Angebot die Gemeinde 1382 Euro, 2010 waren es 1797 Euro und 2011 1940 Euro. Damit liegen die Kosten im kalkulierten Rahmen. Beabsichtigt ist mit dem Angebot in erster Linie, dass Senioren und Personen mit einer Behinderung das Grundzentrum Rehren mit den dort ansässigen Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten erreichen können. Laut der Statistik konnte auch dies erreicht werden, denn 2011 war der Abfahrtsort 197 Mal Rehren und 227 Mal auch das Ziel. Damit haben die Rehrener das Angebot am häufigsten in Anspruch genommen, aber auch in den Ortschaften Kathrinhagen (52 Abfahrten und 44 Mal Ziel), Klein Holtensen (35/4) und Rannenberg (32/3) sind steigende Tendenzen zu verzeichnen. Kein einziger Taxi-Bon wurde dagegen von Senioren aus Altenhagen, Poggenhagen und Schoholtensen eingelöst. Am häufigsten wird das Seniorentaxi übrigens zwischen 8 und 12 Uhr genutzt, genau zu den Zeiten, zu denen ältere Menschen erfahrungsgemäß Arztbesuche absolvieren. Abschließend stellt Humke fest, dass die Einführung des Seniorentaxis eine sinnvolle Ergänzung des ÖPNV-Angebotes ist. Die Kosten für die Gemeinde Auetal lägen rund 1000 Euro unter der Kalkulation. Daher sollte das Projekt „Seniorentaxi“ auch in Zukunft in der Gemeinde Auetal angeboten werden. Die Entscheidung darüber werden in Kürze die politischen Gremien fällen.Quelle: Schaumburger Zeitung

 

36 Einsätze für die Feuerwehr Rehren-Westerwald

Stefanie Buddensieck zur Löschmeisterin befördert / Förderverein gegründet / Ehrungen und Urkunden für Mitglieder

28.01.2012 REH­REN (us). "­Bei den Einsät­zen auf der Au­to­bahn hat­ten wir dies­mal et­was Glück. Wir muss­ten keine Schwerst­ver­letz­ten oder Ster­bende aus den Au­towracks schnei­den, wie die Ka­me­ra­den aus Luh­den, Bad Eil­sen und Buch­holz in den ver­gan­ge­nen Wo­chen", stellte Orts­brand­meis­ter Tho­mas Kö­nig jetzt während der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im Feu­er­wehr­haus in Reh­ren fest. Das würde al­ler­dings nicht be­deu­ten, dass im ver­gan­ge­nen Jahr we­ni­ger auf der Au­to­bahn pas­siert sei. Vor al­lem die letz­ten Wo­chen hät­ten das ge­zeigt.

Ins­ge­samt ist die Orts­feu­er­wehr Reh­ren-Wes­ter­wald im ver­gan­ge­nen Jahr 36 Mal aus­gerückt, da­von neun Mal in Rich­tung Au­to­bahn. Fünf Einsätze konn­ten ab­ge­bro­chen wer­den, weil es sich um Fehl­

alarme han­del­te. 18 Hil­fe­leis­tun­gen, zum Bei­spiel beim Hoch­was­ser Ende Juni und bei zwei Au­toun­fäl­len, wur­den ab­sol­viert. Außer­dem wur­den 18 Brände gelöscht. Dar­un­ter Lkw- und Pkw-Brän­de, zwei Klein­brän­de, fünf Mit­tel­brände in ei­ner Küche, ei­nem Kel­ler und ei­nem Con­tai­ner und der Groß­brand am Jah­res­ende in Reh­ren, wo eine Scheune kom­plett nie­der brann­te. Ne­ben den Dienst­stun­den wur­den von zahl­rei­chen Feu­er­wehr­leu­ten Lehr­gänge ab­sol­viert, ein Os­ter­feuer ab­ge­brannt, ein Fa­mi­li­en­tag or­ga­ni­siert und Ka­me­rad­schafts­aben­de. Selbst­ver­ständ­lich wur­den auch Ü­bun­gen ab­sol­viert. Zum Bei­spiel bei der Se­nio­ren­re­si­denz Schä­fer­hof in Reh­ren und beim Deu­tag Misch­werk in Rho­den. 233 Mit­glie­der gehören der Stütz­punkt­wehr in Reh­ren der­zeit an. Da­von sind 36 ak­tiv. Die Grup­pen­füh­rer blick­ten auf ein gu­tes Jahr zurück. Die Dienst­be­tei­li­gung sei gut ge­we­sen, al­ler­dings wür­den sich die er­fah­re­nen und äl­te­ren Feu­

er­wehr­leute et­was zurück hal­ten. Die Wett­kampf­gruppe hat an ver­schie­de­nen Wett­kämp­fen teil­ge­nom­men. Ziel war es da­bei, das Zu­sam­men­gehö­rig­keits­ge­fühl zu stär­ken, Spaß zu ha­ben und Plat­zie­run­gen im ers­ten Drit­tel zu er­rei­chen. Meist ist das auch ge­lun­gen. In der Ju­gend­feu­er­wehr sind der­zeit 13 Jun­gen und neun Mäd­chen ak­tiv und der Kin­der­feu­er­wehr gehören vier Jun­gen und acht Mäd­chen an. Die Ju­gend­feu­er­wehr hat 310 Dienst­stun­den ge­leis­tet. Die Ju­gend­li­chen nah­men an den Win­ter­wett­be­wer­ben teil, hat­ten Spaß beim Bow­ling, bei ei­ner Fa­schings­fei­er, bei Grill-, Film- und Fo­to­a­ben­den und ab­sol­vier­ten ihre Leis­tungs­span­gen und die Ju­gend­flamme der ver­schie­de­nen Stu­fen. Die Kin­der lern­ten, wie ein Not­ruf ab­ge­setzt wird und ei­nige Erste Hil­feü­bun­gen wur­den ab­sol­viert. Auch Kno­ten und Sti­che lern­ten sie, er­kun­de­ten die Feu­er­wehr­fahr­zeu­ge, bas­tel­ten, spiel­ten und ex­pe­ri­men­tier­ten mit Feuer und Was­ser. Klaus Jä­ckel wurde

während der Jah­res­haupt­ver­samm­lung wie­der zum Si­cher­heits­be­auf­trag­ten ge­wählt. Zu Feu­er­wehr­leu­ten konnte Kö­nig die Nach­wuchs­kräfte Jana Bro­kop und To­bias Hil­lig be­för­dern und zu Ober­feu­er­wehr­män­nern Da­niel Schenke und An­dreas Tho­mec­zek. Ers­ter Haupt­feu­er­wehr­mann wurde Björn Wendt und Ste­fa­nie Bud­den­sieck wurde von Ge­mein­de­brand­meis­ter Karl-Heinz Nothold zur Löschmeis­te­rin be­för­dert. Da­mit ist sie die zweite Frau mit die­sem Rang in ei­ner der Au­e­ta­ler Orts­weh­ren. Für 25-jäh­rige ak­tive Mit­glied­schaft wurde Diet­mar Kurzke mit dem Ab­zei­chen des Lan­des­feu­er­wehr­ver­ban­des Nie­der­sach­sen aus­ge­zeich­net und Heinz-Die­ter Eick­hoff wurde für 40-jäh­ri­gen ak­ti­ven Dienst ge­ehrt. Die Orts­feu­er­wehr Reh­ren-Wes­ter­wald hat jetzt einen För­der­ver­ein ge­grün­det. "Auf­grund mei­nes Eh­ren­be­am­ten­sta­tus, darf ich kei­ner­lei Spen­den an­neh­men und auch keine Spen­den­quit­tun­gen aus­stel­len", er­klärte Kö­nig die­sen Schritt. Gemäß der Feu­er­wehr­sat­zung Au­e­tal dürfe die Orts­feu­er­wehr ü­ber­haupt keine Kasse führen. "Da­her ha­ben wir uns nun dazu ent­schlos­sen, einen För­der­ver­ein zu grün­den", er­klärte Kö­nig. Ziel sei die För­de­rung des Brand­schut­zes und der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, hier ins­be­son­dere der Orts­feu­er­wehr Reh­ren-Wes­ter­wald, so­wie ih­rer Kin­der- und Ju­gend­feu­er­wehr. Zum Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins wurde Rolf Schlick ge­wählt, Jür­gen Hart­mann wurde sein Stell­ver­tre­ter, Ul­rich Böhne führt die Kasse und Klaus Jä­ckel wurde Schrift­füh­rer. Orts­brand­meis­ter Tho­mas Kö­nig und sein Stell­ver­tre­ter, Jo­chen Clausing, gehören dem Vor­stand als Bei­sit­zer an. ­Fo­to: us Quelle: Schaumburger Wochenblatt. Foto von oben nach unten: Stefanie Buddensiek wurde zur Löschmeisterin befördert. Die neue Löschmeisterin mit den neuen Oberfeuerwehrmännern Daniel Schenke und Andreas Thomeczek, sowie dem Ersten Hauptfeuerwehrmann Bjön Wendt. Dietmar Kurzke (li.) gehört der Wehr seit 25 Jahren an, Heinz-Dieter Eickhoff trägt seit 40 Jahren den Feuerwehrrock. 

 

Besuch aus Argentinien

Karl-Theodor Paepcke gewinnt 5 000 Euro

28.01.2012 Rehren (la). Die Freude bei Karl-Theodor und Margrit Paepcke ist groß gewesen, als der Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Rehren, Dieter Grupe, das Ehepaar zu einer Gewinnübergabe

nach Rehren bat. 5000 Euro hatte das Ehepaar, das seit 1965 Sparkassenkunde ist, beim PS-Sparen gewonnen. „Wenn wir das Geld vor einem Jahr gewonnen hätten, wären wir davon sofort nach Argentinien zu unseren Kindern gereist“, sagte der 86-Jährige. Aber inzwischen lasse das der Gesundheitszustand nicht mehr zu. „Dann bekommen eben die Kinder einen Reisezuschuss und können uns im Sommer besuchen“, stellte seine Ehefrau fest. Tochter, Schwiegersohn, Enkel und Urenkel hatten ihren Besuch in Schoholtensen-Sundern ohnehin bereits geplant. Grupe freute es besonders, dass er seinem ehemaligen Dorfschullehrer den Gewinn überreichen konnte. Die Paepckes waren nämlich beide als Lehrer in Schoholtensen und später an der Grundschule in Rehren tätig, als sie aus Argentinien zurückkamen, wohin sie 1948 ausgewandert waren. Quelle: Schaumburger Zeitung. Foto: Geschäftsstellenleiter Dieter Grupe (li.) freut sich mit dem Ehepaar Päpke über den Gewinn.

 

 

 

Familienzentrum soll jetzt ins Obergeschoss

Gemeinde Auetal hat Mietern gekündigt / Weitere Fluchttreppe ist nun nicht mehr nötig

28.01.2012 Rolfshagen (la). Dass im Auetal ein Familienzentrum eingerichtet werden soll, ist bei allen Parteien unumstritten. Allerdings haben sich Ratsherren der WGA immer wieder vehement gegen die Einrichtung in der ehemaligen Rolfshäger Schule, also in der Kindertagesstätte Rolfshagen, gewehrt. „Ein Familienzentrum unter diesem Dach halte ich für wenig sinnvoll.

Außerdem sind die Kosten für den Umbau, auch durch die notwendige Fluchttreppe, einfach zu hoch“, hatte Jürgen Menke (WGA) bei verschiedenen Sitzungen des Umwelt- und Bauausschusses und im Jugend- und Sozialausschuss immer wieder festgestellt. Jetzt hat die Gemeinde Auetal eine andere Lösung gefunden. Dem Mieter im Obergeschoss der ehemaligen Schule wurde gekündigt. Die Gemeinde ist bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung behilflich. Damit kann das Familienzentrum im Obergeschoss, in der ehemaligen Wohnung, eingerichtet werden. Diskutiert wurde dies in den entsprechenden Ausschüssen noch nicht, aber im Finanzhaushalt für den Baubereich ist diese Planänderung bereits enthalten. Hier heißt es: „Entgegen der im Fachausschuss vorgestellten Ausführung soll das Familienzentrum nicht mehr im Dachgeschoss sondern im Obergeschoss des Gebäudes realisiert werden. Da hierdurch die innen liegende Fluchttreppe als Anbindung an das Treppenhaus im Kindergarten entfallen kann, reduzieren sich die kalkulierten Kosten in Höhe von 28000 Euro um 15000 Euro auf nunmehr 13000 Euro.“ Die gesamte Haushaltsplanung für den Baubereich wurde dem Verwaltungsausschuss weiterempfohlen. Allerdings ist für Donnerstag, 9. Februar, eine Bereisung aller Auetaler Kindergärten geplant. Dann wird das Thema in Rolfshagen sicherlich erneut diskutiert. Eine weitere Baumaßnahme an der Kindertagesstätte Rolfshagen ist unumstritten, weil aus Brandschutzgründen notwendig und bereits seit Beginn der gesamten Umbaumaßnahmen vorgesehen: Ein zweiter Fluchtweg aus dem Obergeschoss muss gebaut werden. Gleichzeitig sollen die hässlichen und energetisch nicht mehr vertretbaren Weserwaben auf der Hofinnenseite des Gebäudes verschwinden. Ein Teil des Bereichs wird zugemauert und die Restfläche mit neuen Fenstern und der Fluchttür gefüllt. Außerdem muss auf dem Flachdach ein Geländer gebaut werden und eben die Fluchttreppe. Voraussichtliche Kosten in Höhe von 15000 Euro sind dafür im Finanzhaushalt Baubereich eingeplant. Quelle: Schaumburger Zeitung

 

 

 

 

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